Bi-Syndrom

Das Bi-Syndrom ist die Bezeichnung für mehr oder minder starke (Gelenk)schmerzen bzw. Bewegungseinschränkungen in der chinesischen Medizin.

Das Wesen des Schmerzes

Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit potentieller oder aktueller Gewebsschädigung einher gehen kann. Emotional unausgeglichene Gemütszustände können das Schmerzempfinden verstärken.

Akuter Schmerz
Akuter Schmerz ist ein Warnsignal, welches das Individuum vor Schaden durch äußere Einflüsse schützen soll.

Chronischer Schmerz
Der chronische Schmerz kann multifaktoriell bedingt sein. Er hat seine Schutzfunktion verloren, bleibt aber bestehen.

Schmerz in der TCM bedeutet Qi- und/ oder Blutstagnation.
„Bi wird gebildet aus einer Zusammenwirkung von Wind, Kälte und Nässe“ ( Neijing)
Die pathogenen Faktoren, von denen wir im Zusammenhang mit den Bi-Syndromen sprechen sind klimatische Faktoren, die in den Körper eindringen und sich dort festsetzen können.
„Allgemein gesprochen, können Wind, Kälte und Nässe leicht in den Körper eindringen, wenn er eine Schwäche des Yin-nährenden Systems und des Wei-abwehrenden Systems aufweist. Diese Faktoren greifen weiter die allgemeine Abwehrkraft an, führen zu einer Verlangsamung des Qi und einer Stagnation von Blut. So entsteht ein Bi-Syndrom. (Lei Zhang Zhi Zai)

In der Diskussion in „Origin of Symptoms in Diseases“ (oder „The origin of complicated diseases?“) von Zhu Bing Yuan Hou Lun (Chao Yuan Fang) heißt es:
„Das Bi-Syndrom entsteht durch einen Mangel an Qi und Blut,
durch den Wind eindringen kann.“

Schlechte Ernährung von Sehnen und Knochen führt zu Steifheit und Schmerz.

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