Goldimplantation
Wir führen in unserer Praxis Golddraht- bzw. Goldkügelchenimplantationen durch.
Indikation hierfür sind in erster Linie schmerzhafte Gelenkbeschwerden, wie chronisch-degenerative Gelenkerkrankungen im Sinne einer Arthrose, die zu Lahmheiten führen.
Unter Narkose/Sedierung werden dem Patienten 24-karätige Goldstückchen an individuell zu dem Patienten ausgewählte Akupunkturpunkte implantiert.
Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu verringern, somit Lahmheiten zu bessern bzw. zu beenden, um damit eine Verbesserung der Lebensqualität des Patienten zu erreichen. Dies geht in der Regel mit größerer Lebensfreude, durch allgemein verbesserte Beweglichkeit und Kondition einher. Darüber hinaus können eventuelle Medikamentengaben wenigstens verringert, meist jedoch sogar abgesetzt werden.
Erkrankungen bei denen eine Golddrahtimplantation in Frage kommt, sind chronische Veränderungen der großen Gelenke, wie Hüfte ( z.B. Coxarthrose, HD), Knie (Gonarthrosen, postoperative Beschwerden), Ellenbogen (OCD postoperativ, Arthrosen), Wirbelsäule ( z.B. Spodylarthrosen), wie auch der kleinen Gelenke.
Unbedingt zu beachten ist, daß vor allem der prophylaktische Einsatz der Methode bei beginnenden oder angeborenen Veränderungen deren klinisches in Erscheinung treten deutlich verzögern, unter Umständen sogar verhindern kann. Je jünger der Patient desto besser sind die zu erwartenden Resultate.
Die Risiken einer Golddrahtimplantation sind sehr gering.
Bei Kleintieren ist eine leichte Narkose notwendig, die mit einem Gegenmittel aufgehoben werden kann. Auch alte Tiere vertragen dies sehr gut.
Eine operative Nachsorge ist normalerweise nicht erforderlich. Infektionen oder Abstoßungsreaktionen sind theoretisch möglich, entsprechen aber nicht der klinischen Erfahrung. Narben bleiben bei regelrechtem Verlauf nicht zurück.
Eine mögliche Komplikation könnte das versehentliche Implantieren eines Goldstücks in ein Gelenk sein. Bei sorgfältigem Vorgehen und genauer Kenntnis der Lage der zu nutzenden Akupunkturpunkte durch einen im Gebiet der Akupunktur erfahrenen Tierarzt, ist das Risiko jedoch minimal.
Bei einem sehr geringen Teil (ca. 10 %) der Patienten wirkt die Golddrahtimplantation nicht wie gewünscht. Die Implantate stehen jedoch keinem anderen naturheilkundlichen, operativen, medikamentösen oder anderen Therapieverfahren im Wege.